Keine Angst vor Disruption mit dem STARKE MARKEN Fonds
Wenn grundlegend neue Technologien bestehende Geschäftsmodelle verdrängen, spricht man von Disruption. An der Börse führt dies zu starker Verunsicherung und hohen Kursschwankungen. Aktuell ist die Lage besonders unübersichtlich, da gleich mehrere Technologien – künstliche Intelligenz, Medikamente gegen Übergewicht, regenerative Energien und Drohnen – das Leben radikal verändern. Große Technologiefirmen wie SAP oder Salesforce wurden innerhalb kurzer Zeit abwechselnd als KI-Gewinner gefeiert und als KI-Verlierer abgestraft. Energieaktien galten lange als Verlierer des Technologiewandels durch regenerative Stromerzeugung, erlebten aber unlängst ein Comeback als angeblich unempfindlich gegenüber KI-Risiken.
Ein allgemein unterschätzter Faktor im Umgang mit Disruptionsrisiken sind starke Marken. Sie wirken auf zwei Arten: Erstens dienen sie als „Stoßdämpfer“, der etablierten Unternehmen bei einem Technologie-Rückstand Zeit zur Anpassung verschafft. Selbst wenn die Aufholjagd scheitert, verzögert die Markenstärke den Niedergang und gibt Investoren Gelegenheit zum Ausstieg – wie die Beispiele Nokia, BlackBerry und Kodak zeigen, deren Erosion sich über Jahre hinzog. Gelingt die Anpassung hingegen, kann der Rückstand vollständig aufgeholt werden, wie z. B. Microsoft es im Cloud-Bereich mit Azure vorgemacht hat. Auch Toyota nutzt die Markenstärke, um trotz Nachholbedarf bei reinen E-Autos durch Hybridoptimierung und Investitionen in Festkörperbatterien wettbewerbsfähig zu bleiben. Apple hat bei technischen Innovationen inzwischen die Pionierrolle bewusst abgelegt. Stattdessen werden lieber ausgereifte Lösungen anderer Anbieter adaptiert, wenn sie ihre Kinderkrankheiten überwunden haben – wie unlängst bei der Integration von Gemini in die Apple-KI Siri.
Zweitens ermöglicht die mit starken Marken verbundene Finanzkraft, frühzeitig in neue Technologien zu investieren und selbst zum Disruptionstreiber zu werden. Entscheidend ist dabei die Qualität der Unternehmensführung: Sie muss das Angebot laufend an neue Bedingungen anpassen, ohne die Markenidentität zu gefährden. John Deere etwa setzt KI-gestützte „See & Spray“-Technologie ein und reduziert damit den Chemikalieneinsatz in der Landwirtschaft um 60–80 %. L’Oréal nutzt Augmented Reality und KI für virtuelle Hautanalyse und personalisierte Produktberatung. Starke Marken sind damit nicht nur ein Schutzschild gegen Disruption, sondern können als Vorreiter des Technologieeinsatzes zu den größten Profiteuren des Wandels werden.
Mit unserem STARKE MARKEN Fonds haben wir deshalb keine Angst vor Disruption. Im Gegenteil: In einem disruptiven Umfeld wie aktuell sind wir davon überzeugt, dass die Unternehmen, in die wir investiert sind, weit überwiegend zu den Gewinnern zählen. Und falls wir uns doch einmal irren, werden wir genug Zeit haben, eine Fehleinschätzung ohne größere Einbußen für die Anleger zu korrigieren.
Disclaimer
Diese Veröffentlichung dient ausschließlich Informationszwecken. Sie stellt keine Kaufempfehlung und kein Angebot zum Erwerb oder Verkauf eines Finanzinstruments dar. Des Weiteren ersetzt sie keine Rechts- oder Steuerberatung. Dargestellte Anlagemöglichkeiten oder -strategien können für individuelle Anleger nicht geeignet sein. Vor dem Erwerb von Finanzinstrumenten sind stets die zugehörigen offiziellen Informationsmaterialien und Verkaufsprospekte vollständig zu lesen, um eine fundierte Entscheidung bezüglich der persönlichen Eignung für die Anlagemöglichkeit oder -strategie treffen zu können. Aus diesem Grund übernehmen wir keine Verantwortung für auf Basis von in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen getroffene Anlageentscheidungen.
Alle Informationen, die in dieser Veröffentlichung dargestellt werden, basieren auf Quellen, die von uns als zuverlässig und korrekt eingestuft werden. Auf Basis dieser Informationen ermittelte Prognosen sind unverbindliche Einschätzungen unseres Hauses und stellen in keinem Fall eine Handlungsempfehlung dar. Für sie kann keine Garantie oder Gewähr übernommen werden.
Vergangenheitsbezogenen Daten und Wertentwicklungen stellen keinen zuverlässigen Indikator für zukünftige Wertentwicklungen dar. Aus diesem Grund kann zukunftsbezogenen Prognosen und Angaben kein unbegrenztes Vertrauen entgegengebracht werden. Investierbare Anlageinstrumente bergen Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals reichen können.

